Freehand · Black and Grey · Essen

Ich tätowiere keine Motive.
Ich tätowiere Menschen.

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Freehand Full Sleeve in Schwarz und Grau, florales Motiv am Arm

So arbeite ich

Ich tätowiere keine Motive. Ich tätowiere Menschen.

Das klingt erst mal groß, meint aber etwas ganz Praktisches: Dein Körper bestimmt mit, wie dein Tattoo aussieht. Jede Rundung, jeder Muskel, jede Bewegung. Deshalb arbeite ich fast ausschließlich an ganzen Körperpartien, an Sleeves, Rücken, Beinen. Kein Flickenteppich, sondern ein Konzept, das aufgeht.

Der Weg zu deinem Tattoo

Vom ersten Gespräch bis auf die Haut

01

Kennenlernen

Alles beginnt mit einem Gespräch, kostenlos und nach Vereinbarung. Wir schauen, ob es menschlich passt und wohin deine Idee gehen soll. Auf jeder Stufe kann das Ganze noch enden, ohne Drama.

Ich gebe bei jedem Projekt hundert Prozent und wünsche mir dasselbe zurück: Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, Respekt. Wer das mitbringt, ist bei mir goldrichtig.

02

Design und Bildmontage

Ich fotografiere deine Körperstelle aus allen Richtungen, rundherum. Auf diese echten Fotos baue ich digital eine Montage, damit wir beide sehen, wohin die Reise geht. Größe, Platzierung, Aufbau.

Wichtig: Das ist eine Richtlinie, kein Drehbuch. Die eigentliche Tiefe entsteht später auf der Haut.

03

Freehand auf der Haut

Ich arbeite Freehand, also ohne Schablone. Ich zeichne dein Motiv direkt auf deinen Körper.

Der Grund ist einfach: So passt sich das Tattoo dir an und nicht du einer Vorlage. Es folgt deinen Schwüngen und sieht aus jedem Blickwinkel stimmig aus, von vorne, von der Seite, angewinkelt. Und es entwickelt sich beim Stechen weiter. Die Nadel gehört bei mir zum Zeichnen dazu.

Dadurch ist jedes Stück ein Unikat, das sich so kein zweites Mal wiederholen lässt.

04

Der Tag bei mir

Wir starten mit einem gemeinsamen Essen. Frühstück, ein Tee, ein Gespräch, ankommen. Erst danach wird aufgebaut und gearbeitet.

Das ist kein nettes Beiwerk. Wer entspannt und satt auf der Liege liegt, hält einen langen Tag deutlich besser durch. Danach wird konzentriert gearbeitet, mit Pausen, wenn du sie brauchst.

Kein Bahnhof, kein Fließband. Ein Tag, ein Mensch, ein Projekt.

Ausgewählte Arbeiten

Haut, Geschichte, Bewegung

Jedes Projekt beginnt mit einem Menschen und seiner Geschichte. Hier ein Einblick in das, was daraus wird.

Titelbild antippen, dann durch das ganze Projekt wischen und weiter bis zum nächsten. Mehr Arbeiten laufend auf Instagram.

Stimmen aus dem Atelier

Was bleibt, ist die Geschichte

Ein Tattoo ist selten nur Tinte. Fünf Menschen erzählen von ihrem Projekt, in ihren eigenen Worten.

Lukas

Rabe am Hals

Ich war an einem Punkt, an dem ich gemerkt habe, dass ich zu viel nachdenke und zu oft Dinge aufschiebe.

Der Rabe an meinem Hals erinnert mich jeden Tag daran, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Er steht für Wandel, Stärke und die Freiheit, nicht alles kontrollieren zu müssen.

Am Ende bleibt für mich nur eins: Nicht warten. Einfach machen.

Jan

Ruhrpott-Sleeve

Früher unter Tage. Heute unter der Haut.

Was lange nur im Kopf existierte, wurde irgendwann unausweichlich: ein Sleeve über das Ruhrgebiet. Über eine Region, die nicht glatt ist, nicht leise, nicht bequem. Ich wollte kein Motiv, ich wollte Haltung & Geschichte.

Die letzten Sitzungen waren komplett freehand. Ich habe Vitali vertraut, habe losgelassen und genau da wurde es richtig.

Herausgekommen ist kein Sleeve zum Anschauen, sondern einer zum Tragen. Ein Stück Ruhrgebiet, eingeschrieben in meine Haut. Roh & Ehrlich.

Robin

Mutter-Porträt

Kannst du mir das Portrait meiner verstorbenen Mutter tätowieren?

Mehr Ideen hatte ich erstmal nicht. Vitali sagte: Kein Ding, wir bauen das aus. Alles freehand nur ihr Gesicht mit Schablone. Hat sofort super harmoniert.

Unter dem Porträt meiner Mutter schaut ein Engel nach oben zu ihr. Ein schützender Begleiter, der mit ihr fliegt und aufpasst.

Jetzt ist der Sleeve komplett: Widder, Schwalbe, Spiegel, Feder, Porträts. Eine Mischung aus Erinnerung und Vorwärtsblick. Mein persönliches Ding. Danke, Vitali.

Tobias

Freihand-Sleeve

Manchmal reicht eine Idee. Der Rest passiert von selbst.

Da wir uns seit über 20 Jahren kennen und eng befreundet sind, war für mich von Anfang an klar: Ich vertraue ihm blind. Deshalb habe ich ihm bei der Gestaltung des Sleeves komplette Freiheit gelassen. Wir haben im Vorfeld nur grob über Motive gesprochen. Ein Schädel, eine Rose, ein Panther. Alles Weitere entstand im Moment.

Am Tag der Tätowierung nahm das Projekt Form an: aus Vitalis Ideen, seiner Intuition und seinem kreativen Prozess. Kein festes Konzept, kein Sicherheitsnetz, nur Vertrauen, Erfahrung und der Wille, etwas Reales zu schaffen.

Simon

Kopf-Projekt

Es war ein großer Schritt in meinem Heilungsprozess. Nicht nur meine Wirkung auf die Außenwelt hat sich verändert, sondern vor allem, wie ich meine Welt und die Menschen um mich herum wahrnehme.

Dieses Tattoo war nie der Versuch, gefährlich oder abschreckend zu wirken. Es geht darum, gesehen zu werden für das, was ich bin. Mein Inneres nach außen zu tragen und mich nicht länger vor mir selbst verstecken zu können.

Ich war nie „normal“ und habe nie wirklich irgendwo hineingepasst, und das ist auch gut so. Dieses Tattoo hat mir dabei geholfen, das zu erkennen und mich so anzunehmen, wie ich bin. Danke, Vitali.

Wie ich ticke

Woran du meine Arbeit erkennst

Schwarz und Grau

Ich arbeite in Schwarz und Grau. Nicht weil Farbe schlecht wäre, sondern weil Reduktion für mich Wertigkeit bedeutet. Was bleibt, sind Form, Kontrast und Tiefe.

Gleichgewicht

Ich achte auf Gleichgewicht. Helle und dunkle Zonen, Ruhe und Spannung. Ein Motiv braucht Platz, damit es atmen und wirken kann.

Langlebigkeit

Ich baue auf Langlebigkeit. Ich bringe genau so viel Farbe ein wie nötig, nicht so viel wie möglich. Das ist der Grund, warum meine Arbeiten auch nach Jahren noch stehen.

Ehrliche Beratung

Ich bin auch Berater. Wenn ich glaube, dass eine Idee deinem Körper oder dem Gesamtbild schadet, sage ich das. Manchmal auch Nein. Das gehört für mich zu ehrlicher Arbeit dazu.

Wurzeln im Graffiti

Und ich komme vom Graffiti. Mit elf habe ich angefangen zu sprühen, und diese Wurzel steckt bis heute in jeder Linie.

Mein Arbeitsrahmen

Klar & einfach

Kennenlerngespräch

Wir lernen uns kennen, sprechen über deine Idee und schauen, ob es passt. Kostenlos und nur nach Vereinbarung.

Design vorab

Wenn dein Motiv vorab entworfen wird. Bei einem Sleeve sind das im Schnitt etwa 3 Stunden.

Tagessitzung

11 bis 16 Uhr, inklusive gemeinsamem Essen. Die erste Stunde ist zum Ankommen und zum Aufbauen vom Platz. Tätowiert wird von 12 bis 16 Uhr, also vier Stunden. Ein ganzer Tag nur für dich und dein Projekt.

Termine nur nach Vereinbarung. Was dein Projekt kostet, sage ich dir persönlich im Kennenlerngespräch.

Das Atelier

Wo wir arbeiten

Mein Atelier liegt im Essener Ostviertel (Huttrop), in der Franziskanerstraße. Ein Raum, ein Mensch, ein Projekt am Tag.

Barbarozza Atelier Franziskanerstraße 2
45139 Essen

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Termine

Termine nur nach Vereinbarung. Ein spontaner Besuch ohne Termin ist nicht möglich, weil ich pro Tag nur an einem Projekt arbeite. Schreib mir vorher, dann finden wir einen Tag.

Anfahrt

Die Franziskanerstraße liegt im Essener Ostviertel (Huttrop). Wenn du zum ersten Mal kommst, schau vorher in die Karte, dann findest du es ohne Suchen.

Wenn sich das nach deinem Weg anhört

Dann lass uns reden

Erzähl mir, was dir vorschwebt, und wir schauen gemeinsam, was daraus werden kann.

@_barbarozza_ @atelier_barbarozza